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Flugsportvereinigung Kassel-Zierenberg e.V.

Fliegen & Fliegen lernen

9.12.19 12:57

Schöne Aussicht von oben

Kategorie: Segelflug

Wolfgang sitzt zusammen mit jugendlichen Flugschülern und Piloten am runden Tisch im Tagungsraum. Um unser Fliegerlager wehte ein kräftiger und kühler Wind der das farbige Laub zwischen den Gebäuden zum Tanzen brachte. Wolfgang blickte in die große Runde und begann mit dem Briefing. Die Wetterprognosen für den Tag waren gemischt, es gab viel Wind, dass es Welle geben sollte, stand auch in der Vorhersage. Wolfgang blickt in die Runde und erkundigt sich nach allen Positionen und fragt nach, ob jemand Wünsche hat. Yannik war Windenfahrer, Klaus-Peter Flugleiter und der Starthelfer meldete sich auch. Marius nahm den DuoDiscus xLT, Uwe die ASG29, beide ASW 28 kamen mit raus und eine ASK 21. Wir zogen die Flieger und Hänger zur Süd-West Startstelle und bauten dort auf. Die ASK21 war fertig und stand am Start. Davon profitierte Jörn an diesem Morgen, denn Wolfgang sagt zu ihm, „setz dich rein, wir machen den ersten Start.“ Jörn, der gar nicht damit gerechnet hatte, so schnell in den Flieger zu kommen, machte sich fertig und Wolfgang setzte sich hinter ihn. Das Seil war straff und sie starteten. Da die Basis zum Teil tief war, kam Jörn bei seinem ersten Flug über die Wolken und genoss die Sonne. Der Wind hielt den ganzen Tag an. Wir hatten am Samstag eine Warmluftadvektion mit horizontalem Süd-Westwind. Der kräftige Wind wurde durch unseren Hang nach oben gelenkt und die Piloten konnten den Hangaufwind nutzen und lange Fliegen. Raphael, ein junger Flugschüler, hatte sich gerade an die ASW28 gewöhnt. Er freute sich als Wolfgang ihm einen Flugauftrag gab. Raphael probierte auch gleich den Hang und hatte an diesem Tag den längsten Flug. Dreieinhalb Stunden war er über dem Hang unterwegs und landete auch erst als alle anderen den Hang verließen. Als die Sonne knapp über der Zierenberger Kuppe stand, packten wir ein, brachten unsere Flieger in die Halle und die Hänger in das Lager. Im Tagungsraum war der Kachelofen an und aus der Küche roch es nach gutem Essen. Wir setzten uns zusammen an die Tische und genossen die Wärme, die aus dem Ofen kam. Schnell wurde es dunkel draußen und im Fliegerlager brannte noch lange das Licht und um die Häuser streichte nur der Wind mit einem summenden Geräusch.