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Flugsportvereinigung Kassel-Zierenberg e.V.

Fliegen & Fliegen lernen

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Unter blauem Himmel Thermik fischen

Fast wie bestellt, wurde zu Beginn der Lehrgangswoche der jungen Segelflugschüler, das Wetter vorsommerlich und an jedem Tag gab es blauen Himmel und viel Sonne. Viele neue Flugschüler reihen sich in die große Anzahl, der auszubildenden Segelfliegergruppe ein. Ein Teil der Flugschüler, kommt morgens zum Dörnberg hoch, ein anderer Teil der Flugschüler wohnt in unseren Jugendräumen. Sie gingen am Montag, der erste Tag der Lehrgangswoche, um kurz vor 9:00 Uhr über den Hof, denn es gab gleich Briefing. An diesem Morgen war es noch recht frisch, mit einer Temperatur unter 10° C, aber für die ganze Woche sagte uns der Wetterdienst gutes Wetter voraus. Im Tagungsraum war es warm und die ersten Strahlen von der Morgensonne fielen durch die Fenster. Die jungen Schüler hörten gespannt dem Fluglehrer zu, als er etwas zum kommenden Tagesverlauf und zu dem Verlauf der kommenden Woche mit den Wetterprognosen erzählte. Ein umfangreiches Hoch über Nordeuropa, mit einer östlichen Strömung, die trockene und sehr milde Festlandsluft heranführte und einer starken Bodeninversion, die über den Tag hinweg aber wieder weggeheizt wurde, sorgte für tägliche Blauthermik, die mal mäßig aber auch mal sehr gut war. Ein großer horizontaler Druckgradient sorgte allerdings für eine starke räumliche Veränderung des Luftdrucks, diese führte zu entsprechend starkem Wind, der die ganze Woche so blieb. Für die, die auf Strecke gehen wollten, war das nicht einfach, denn der starke Wind zerriss auch so manches Bärtchen. Unser Lager war gut gefüllt mit vielen Teilnehmern. Viele Piloten, die sich in dieser K-Woche frei genommen hatten, freuten sich über das schöne Frühlingswetter. Die Segelfluglehrer teilten sich am Start mit jeweils einer Gruppe Flugschüler auf und schulten in den beiden ASK 21. An manchen Tagen kamen sogar um die 60 Starts zusammen. Gegen Mittag gab es eine kleine Pause mit Essen aus unserer Küche und nicht lang danach ging es weiter bis zum Abend. Dann wurde alles verpackt, Flieger in die Hänger oder in die Halle, die vielen Rucksäcke wurden zurück in den Tower gestapelt und eine Karawane zieht zurück in das Fliegerlager. Jedes Jahr zu Karfreitag, machen wir unsere Flugbetriebsbesprechung. Sie dient auch als Sicherheitstraining, nicht nur für Flugschüler. Stephan Johannes, Ausbildungsleiter und Felix Schlummer Segelfluglehrer, hatten Präsentationen ausgearbeitet und viele neue Informationen für die kommende Flugsaison. Auch am Osterwochenende blieb es sehr windig, aber es war warm und sonnig. Felix, Florian und Uwe bauten sich ihre K6 auf mit einer neuen offenen Haubenabdeckung auf. Sie flogen offen. Stefan Krull hatte seine Libelle mit an den Start gebracht und verschwand damit für einen ganzen Tag. Alle Flugzeuge, auch viele mit ihren Privatfliegern, standen am Start, hofften auf einen guten Streckenflug, um unter dem wolkenlosen Himmel viel Thermik zu fischen. Die Flugschüler übten mit den Segelfluglehrern in der Platzrunde. Drei Flüge hatte jeder und gegen späten Nachmittag begann die Runde noch einmal von vorn. Am Samstagabend gab es unser traditionelles Osterfeuer, vor dem Fliegerlager. Viele standen vor dem Feuer und unterhielten sich, ob man über Land schwer nach Aufwind suchen musste, oder ob es eine gute Basis gab und man einfach gut rum gekommen ist. Noch eine schöne Woche haben die Flugschüler vor sich. Es sieht so aus, als bleibt es die Woche noch gut zum Fliegen. Nicht immer sind die ersten Wochen im Frühjahr so gut und nutzen wollen sie es, die jungen Flugschüler, die am liebsten gar nicht mehr aus den Fliegern wollen.

Flugschüler freuen sich auf den Osterlehrgang vom 15.04. bis 26.04.2019

Es ist Ferienzeit und das Frühjahr beginnt. darauf freuen sich hauptsächlich unsere Flugschüler, denn es heißt für sie, jetzt geht es täglich in die Luft. In diesen Osterferien bieten wir in der Woche vor und der Woche nach Ostern Ausbildungsflüge an.

Der Flugbetrieb beginnt täglich um 9:00 Uhr mit einem gemeinsamen Briefing in unserem Fliegerlager. Die Fluglehrer geben morgens ein Briefing mit den Wetterinformationen und den Einteilungen der Positionen. Anschließend ziehen wir mit unseren Lepos die Segelflieger zum Start. Nach einem Check am Flugzeug und vor dem Start im Flugzeug, unter Aufsicht der Segelfluglehrer, lassen sich die Flugschüler per Winde in einem doppelsitzigen Segelflugzeug, mit Fluglehrer, in die Luft ziehen. Die Schüler lernen auf unserem Segelfluggelände unterschiedliche Start- und Landepositionen kennen. 

Nach etwa 40-60 Starts können Flugschüler sich frei fliegen, das heißt, ab diesem Zeitpunkt haben die Schüler gelernt, allein mit einem Segelflugzeug zu fliegen.

Am Abend genießen wir die Zeit im und am Fliegerlager in der wunderschönen Landschaft, dem Dörnberg. Die Flugschüler schlafen zum größten Teil im Jugendhaus, direkt auf unserem Grundstück. Auch gibt es genügend Möglichkeiten bei uns zu Zelten. In den Jugendräumen gibt es eine Küche, dort können sich selbst etwas kochen oder essen im Fliegerlager bei unserer Kantinenwirtin.

An einigen Abenden gibt es Gegrilltes, auch ein Lagerfeuer, oder man spielt gemeinsam am Kickerautomaten. Es gibt viele schöne Möglichkeiten und ganz viel Abwechslung und natürlich auch jede Menge Spass.

Endlich dem Himmel wieder nah…

waren die jungen Flugschüler und erwachsenen Piloten, nach der langen Winterpause, am letzten Wochenende. 

Am Morgen als Tobias noch das Briefing hielt, lagen über dem Fliegerlager die Helfensteine noch im tiefen Dunst. Tobias schaute über die Tischreihen. Es waren viele neue Flugschüler an diesem Morgen dabei. Tobias schaute aus dem Fenster und sagte in die Runde, dass er um 10:00 noch mal ein Briefing macht. 

Der Himmel riss auf, die Sonne legte ihre ersten warmen Strahlen über unseren Dörnberg und es zeigte sich am Vormittag keine einzige Wolke. So war zu Beginn des Tages keine Thermik möglich, aber die ruhige Luft war für die jungen Flugschüler zum Üben im Schulungsraum und zum Landen und Starten gut.

Wir waren am Rande eines Hochdruckgebietes, dass über Nordeuropa lag. Die milde und trockene Luft in den ersten Frühjahrstagen tat uns gut. Gegen Mittag entwickelte sich eine leichte Bewölkung über uns. Die Hoffnung eines jeden einzelnen auf ein Bärtchen stieg. Der Wetterbericht sagte auch, dass ab 12:00 Uhr UTC Thermikbeginn ist.

Einige Piloten probierten es aus und schafften es auch länger oben zu bleiben, manche mussten es noch einmal probieren. 

Mit dem DuoDiscus sind am Sonntag Stephan und Christian los und haben ein Dreieck von über 372,02 km geschafft. Sie sind über den Westerwald und das Sauerland geflogen. Kai hat die gleiche Richtung genutzt und ist ebenso gut rumgekommen. 

Oben in der Luft zu sein, dem Himmel wieder nah zu sein, hatte an diesem Wochenende alle begeistert. Wer gerade nicht fliegen konnte hat sich vor den Tower gesetzt und die warme Frühlingsluft genossen.

Die Abende klingen auch wieder vor dem Fliegerlager aus. Selbst in der Spätabendsonne ist es noch warm gewesen, so dass keiner Lust hatte reinzugehen.

Am kommenden Wochenende gibt es Osterferien. In dieser Zeit starten wir unseren vierzehntägigen Osterlehrgang. Geflogen wird wieder täglich, so dass hauptsächlich Flugschüler die Möglichkeit haben mit ihrem Ausbildungsprogramm, weiter zu kommen.    

Aber auch unsere Profis nutzen diese Frühjahrstage für lange Streckenflüge. Wir freuen uns auf eine schöne, gemeinsame Zeit.