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Flugsportvereinigung Kassel-Zierenberg e.V.

Fliegen & Fliegen lernen

  • Aktuelles

Pferdestärke unter der Haube fanden Ambiente vor Segelflieger

Fotoshooting...
...mit Mercedes...
...und unserer...
...ASW 28
Conny mit der ASK 21 vor der Premiere
Zurück an den Start
...und jetzt in der ASW 28
Ein Gast wollte fliegen
Michel...
...in der ASK 21...
...und fliegt die C
Ziemlich einsam für Florian
Weitere...
Starts mit der ASK 21
...und auf der Suche nach dem richtigen Bart
wenn nichts da war, halt noch mal Landen
Der perfekte Slip...
Florian kommt...
...zur Landung
...und freut sich über den schönen Flug
Grillen am...
...Abend...
mit leckerem Essen...
...von Heike und Thomas
Sonnenuntergang
mit toller Abendstimmung
und tiefem Rot...
...über unseren Hügeln
Felix probiert sein neues Modell
 

Während Segelfluglehrer, Piloten und Flugschüler am Samstagmorgen, beim Briefing vor dem Haupthaus saßen, kamen drei Personen, in schwarzen Karossen mit über 400 PS auf unseren Hof. Sie haben sich bei uns, mit einem Fotoshooting angekündigt und wollten gern einen von unseren Segelfliegern, zu ihren beiden Mercedes dazu stellen, um Werbefotos zu machen.

Wir gingen zur Halle, räumten unsere Flieger aus der Halle und stellten den beiden Fotografen eine ASW 28 zur Verfügung. Mit einem schönen Hintergrund, von unserem Dörnberg, fotografierten sie unseren Flieger mehrmals mit den beiden Luxus Autos.

Während dieser Zeit bauten wir unser Startstelle auf Süd/Ost auf. Conny hatte den ersten Start in der ASK 21. Er hatte sich aber gut vorbereitet auf einen Flugzeugwechsel. Etwas später stand die E4 am Start, Conny setzte sich in den Flieger und ließ sich von der Winde nach oben ziehen. Er erzählte später, es wäre ein toller Flug gewesen und er war ganz begeistert.

Michel machte sich in der ASK 21 fertig. Sein Vorhaben war, in der praktischen Ausbildung weiter zu kommen. Mit drei Starts und jeweils drei Flugübungen, flog er seine praktische C Prüfung. Das hatte er klasse gemacht und bekam ein großes Lob dafür.

Florian hatte an diesem Samstag zuerst Windendienst. Er wurde aber am Nachmittag von Felix abgelöst und konnte sich die ASW 28 schnappen. Die Thermik setzte ein und Florian machte sich fertig. Er ließ sich von Felix hoch ziehen und verschwand über Land. Auch Stefan hatte sich in seinem Discus auf den Weg gemacht. Die Bärte musste man sich an diesem Tag schwer erkämpfen. Florian ist in Waldeck gelandet, ließ sich dort wieder hoch ziehen. Stefan hatte etwas mehr Glück und schaffte einen Flug von 215 km.

Zum Nachmittag wurde die Thermik nicht besser, eher schlechter. Beide Piloten entschieden sich zum Dörnberg zurück zu kommen. Sie nutzten noch ihre Höhe und kreisten eine Weile über uns. Michael sagte uns, dass alle Flieger in die Halle müssen, weil sie am kommenden Wochenende geprüft werden. Wir räumten ein, putzten unsere Flieger und Thomas hatte in der Zeit schon im Fliegerlager den Grill aufgebaut.

Wir verbrachten noch einen wunderschönen Abend, im Garten vor unserem Fliegerlager, mit einem fast perfekten Sonnenuntergang.

Die Mühen einen Bart zu finden

Hubert hatte einen Gastflug bekommen
Yannik macht sich für die ASW 28 fertig
Alle Flieger waren in der Luft... eine Pause für die anderen
Starthilfe für die ASK 21
Tanja konzentriert sich auf ihren Start
Hendrik hält ihr die Fläche...
...und sie startet
Blick zu den Behrenbergen
Blick auf Zierenberg
Unser Dörnberg...
...und Richtung Kassel
Tanja versucht jedes Steigen zu erwischen
Blick Richtung Norden
...über Ehlen
Kommt ein Bart?
Nächstes Steigen
...und es ging noch einmal hoch...
...über Zierenberg
Kevin plant einen längeren Flug
...und schaffte es
Fluglehrer Stefan erklärt Conny die ASW 28
 

Am Samstag, frühmorgens um kurz vor neun Uhr, herrschte gewohnte Betriebsamkeit auf dem Gelände unseres Fliegerlagers. Flugschüler und Scheininhaber, trafen sich vor dem Haupthaus, zum Briefing, mit Segelfluglehrer Stefan Johannes.

Die Prognosen für den Tag waren nicht so vielversprechend, aber aus mäßiger Wolkenthermik, so laut Vorhersage, lässt sich vielleicht etwas machen. Der Tower fährt vor und die Segelflugschüler stapelten ihre Gepäckstücke in die Fächer. Frank war Startleiter und er prüfte ob die Rucksäcke gut verstaut waren und sicherte alles noch einmal ab. Tower, Winde und die Lepos setzten sich in Bewegung und fuhren hoch zur Halle.

Der Windsack zeigte die Windrichtung Süd/West und wir bauten unsere Startstelle auf und legten das Lande-T aus. Hendrik fuhr mit dem Schilderwagen zu den Aus- und Eingängen und stellte Schilder am Alpenpfad auf.

Erst kam ein Schulungsstart mit Julian, dann folgte Samuel mit zwei Alleinflügen in der ASK 21. Auch Hendrik machte sich in der ASW 28 fertig. Die ersten Sonnenstrahlenbündel kamen aus den Wolken und blitzten über unsere weiße Flächen.

Hendrik startet, klinkt oben aus und sucht den ersten Bart. Des Segelfliegers Geduld ist die Ausdauer. An diesem Samstag musste man sich Mühen. Kam der erste Bart, hatte man gutes Steigen, nach 600 m Höhe aber auch wieder gleiches Fallen. Hendrik kreiste den ganzen Dörnberg ab, jeder Bart brachte ihm aber nur 600 m. Er war in diesen Morgenstunden, aber eine gute dreiviertel Stunde in der Luft unterwegs.

Etwas später hatte Uwe mehr Glück. Er hatte ein super Bärtchen erwischt und war über zwei Stunden unterwegs. Auch Kevin flog zur gleichen Zeit und schaffte die 2000 m Marke. 

Unterdessen nahm sich Conny schon mal das Handbuch von der ASW 28 vor und studierte den Flieger. Er plant in nächster Zeit einen Flug mit diesem tollen Segelflieger.

Unten am Naturpark fand das Keltenfest statt. Während dort die Schmiede- und Keramikherstellung von vor 2500 Jahren gezeigt wurde, kreisten wir mit unseren Segelfliegern über dem Fest. Das Vario zeigte Steigen und Tanja kreiste in den Bart. Drei Meter, das war gut und Tanja schaffte in der ASK 21 eine Höhe von 800 Meter. Tanja versuchte den nächsten thermischen Bereich zu finden, Wolken gab es genug, aber keine lieferte ihr davon noch mal Steigen. Der Wind hatte auch kräftig zugenommen und so wurde ihr die Thermik zerrissen. Tanja musste leider aufgeben und sich zur Landung melden.

Kevin und Uwe waren auch gelandet und wir packten alle wieder unsere Sachen in den Tower und zogen die Flieger in die Halle.

Es war für alle ein schöner Flugtag gewesen, wir hatten viel Spass beim Fliegen und auch miteinander am Boden. Vor dem Fliegerlager trafen wir die anderen Mitglieder und erzählten von unseren Erlebnissen.

Julian hat gleich seinen ersten Flug
Flugleiter Kalle
Andreas prüft die Instrumente
...und ist startbereit
Ein Umbau von Süd/West nach Nord/West
Jörn will Einklinken
Thomas wird mit der Winde telefonieren
Segelfluglehrer Tobias macht sich fertig zum Schulungsflug
Startklar, es kann losgehen
Andreas fliegt
...und landet
Thomas freut sich auf den Flug mit der ASW 28
gute thermische Flüge waren drin an diesem Tag
Fluglehrer unter sich
Jörn kann gleich fliegen...
...und sitzt auch schon drin
gleich geht es los...
Der Tag ist um...
...und wir räumen ein
 

Fliegerlust im August

Am frühen Samstagmorgen, kurz nach Sonnenaufgang, zog der graue Dunst an den grünen Hängen am Dörnberg vorbei. Von einem Blau des Himmels war vorerst nichts zu sehen.

Als Tobias das Briefing in unserem Tagungsraum hielt, stand die Sonne über unserem Fliegerlager, schien durch unsere Fenster und der Nebel war abgezogen. Tobias teilte die Flugzeuge ein, der Duo Discus war verplant. Vier unserer Piloten sind zu jeweils zwei Qualifikationen für die Deutschen Meisterschaften unterwegs. Der Wind kam aus Süd/West und wir packten alles ein und fuhren mit den Leppos  und den Fliegern im Schlepp zur Startstelle Süd/West.

Der erste Schüler Julian schnallt sich in der ASK 21 fest und prüft ob er an alle Bedienelemente herankommt. Segelfluglehrer Tobias sitzt hinter ihm und prüft den Startcheck von Julian. Jörn liegt neben dem Flieger und macht die Ausklinkprobe. Dann wir eingeklinkt. Thomas ist am Telefon und gibt dem Windenfahrer die Kommandos. "Seil straff"... die ASK 21 hebt ab und der erste Schulstart hat begonnen. Ein Schüler nach dem anderen sitzt nun in dem doppelsitzigen Segelflieger.

Gegen Mittag drehte der Wind und wir mussten umbauen. Auch ab dieser Stunde setzte die Thermik ein und Thomas und Uwe hatten längere Flüge bis über 1000 m. Andreas, Student aus Darmstadt, zurrte sich noch mal fest im Flieger. Er wollte noch einen schönen Flug am Hang fliegen und vielleicht auch ein Bärtchen erwischen. Es ist ihm gelungen.

Den letzten Flug an diesem Tag bekam Jörn. Die Sonne stand schon tief und das Licht ist in diesem Tagesabschnitt besonders schön. Er hatte sich den Platz erkämpft und wurde für einen schönen Flug belohnt. Am Abend wuschen wir unsere Flieger und brachten sie zurück in die Halle. Als wir runter zum Fliegerlager gingen, saßen schon einige vor Haupthaus. Sie genossen auch die warme Abendsonne. Spaß hat man hier immer, denn viele kennen sich schon lange, teilen schon seit ewigen Zeiten ein gleiches Hobby, da gibt es sehr viel zu erzählen.

Heike hat lecker gekocht und ein gemeinsames Abendessen gab es dann im Garten.