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Flugsportvereinigung Kassel-Zierenberg e.V.

Fliegen & Fliegen lernen

  • Aktuelles

Fliegen über die Feiertage und Besuch vom HR Filmteam

Briefing mit...
Tobias Kill...
...im Tagungsraum
Er hat schon Thermik
Das Tor muss eingebaut werden
Der Tower fährt zum Start...
...und wir schieben die Flieger raus
Felix Krull gibt Unterricht
Wolfgang optimiert mit Wasserbalast seine ASW 27
Der erste Start
Wolfgang und Christian wollen Überland...
...und alle anderen auch
Hendrik will auch gleich fliegen
Karl-Heinz Kahle in seiner K6
Otto und Hubert
Das Fernsehteam vom HR
Aaron hat seine C geschafft
 

Im Monat Mai gibt es viele Feiertage und zwischen den Feiertagen liegen die sogenannten freien Brückentage. Sagt uns an diesen freien Tagen der Wetterbericht, gutes Segelflugwetter voraus, das heißt, wir haben eine hohe Basis und eine Zufuhr von kalter und trockener Luftmasse, es gibt keine Überentwicklung und keine Abschirmung, dann gibt es viel Bewegung im Fliegerlager.

Morgens, um 9:00 Uhr, beim Briefing, ist der Tagungsraum des Fliegerlagers voll. Die Prognosen für den vor uns liegenden Tag sehen gut aus. Einteilungen und Positionen werden festgelegt und schon sind wir auf dem Weg zu den Hallen.

Zuerst musste aber noch das Tor eingegangen werden und mit mehreren Mitgliedern wurde es aus dem Lager und an den Pfosten des Zaunes, eingebaut.

Felix Krull gab am Morgen den jungen Flugschülern theoretischen Unterricht, diesmal im Freien, erst an der Halle und später am Start. Er fragte jeden einzelnen, über die technischen Voraussetzungen eines Segelflugzeuges und auch ihr Allgemeinwissen vom Segelflug ab.

Wir zogen unsere Flieger zu der Startstelle, machten unseren Flugzeugcheck, sicherten die Startstelle und es ging los. Die ASK 21 stand am Start und das Seil war eingeklinkt, der Winker winkte und der erste Schulstart folgte. Da viele Piloten mit ihrem Segelflieger am Start standen und sie sich auf einen langen Flug freuten, musste das Einklinken und Einwinken zügig gehen.

Wenn man das Glück hat, zum richtigen Zeitpunkt zu starten und das richtige Wetterfenster zu erwischen und man gleich den richtigen Aufwind hat, ist man schon früh unterwegs und man hat einen langen Flugtag vor sich.

Die Profis optimierten ihr Flugzeug am Start noch mit Wasserballast. Wasserballast erhöht die Abflugmasse, des Segelfliegers und die Flächenbelastung. Der beste Gleitwinkel bleibt gleich, aber die Geschwindigkeit des besten Gleitwinkels wird höher. Wolfgang Schwarz hat für seine ASW 27, für den Wasserballast, eine optimale Technik entwickelt.

Weiter ging es am Start mit dem Schulungsbetrieb. Die verantwortlichen zwei Fluglehrer lösen sich ab, ein Fluglehrer ist in der ASK 21 mit einem Schüler und ein Fluglehrer bleibt am Boden und gibt Flugaufträge, für die Schüler, die schon allein fliegen. Einer unserer Flugschüler, Aaron, hatte am Wochenende sein fliegerisches Highlight. Er hatte seine C geflogen. Wir freuen uns mit ihm und gratulieren ihm für die tolle Leistung.

Am letzten Samstag, kam das Fernsehteam vom HR. Gedreht werden sollten Luftaufnahmen, für eine Fernsehsendung, unter anderem vom Dörnberg. Das Kamerateam überlegte, welche Stelle an der Fläche, die optimalste ist, für ihre Filmaufnahmen. Tobias Kill erklärte dem Team, wie es am besten funktionieren könnte. Die Kamera wurde an beiden Flächen positioniert und für das Fernsehteam gab es zwei Flüge.

Wir sind bis zum Abend geflogen. Als unsere Flieger in der Halle standen, freuten wir uns sehr, dass Heike und Thomas für uns gegrillt hatten. Die Abendsonne schien und es war warm im Garten, in unserem Fliegerlager. 

Die Jugend wird flügge und Dörnberg hoch drei

Michel macht sich fertig
Kevin und...
...Karl-Heinz waren Flugleiter
Die E 5 ist gelandet
Hendrik brachte die Seile
Fluglehrer Wolfgang und Michel
Steffen und Kevin rüsten die E 1 auf
Die Thermik kommt...
...und leider mussten wir umbauen
Hendrik und Jörn bringen die E 5 nach Nordwest
Hendrik ist allein unterwegs
Hangflüge
Felix und Helmut freuen sich auf drei gemeinsame Flüge
 

Um Wolfgang Schwarz saßen viele Flugschüler und Lizenzinhaber und hörten aufmerksam den von ihm vorgelesenen Wetterbericht zu. Der vor uns liegende Tag sah gut aus. Wolfgang prüfte die Einteilung für Flugleiter, Windenfahrer und Starthelfer und fragte nach, ob jemand Ambitionen hat, für Überlandflüge und besprach, welche Flugzeuge mit raus müssen.

Wir packten die Bordbücher ein, holten die Schlüssel für die Leppos und für die Tore. Auf dem Weg zum Hangar schien schon die Sonne und wir rollten die Flieger raus. Ein Flieger nach dem Anderen wurde zur Startstelle Südwest gefahren. Wir legten das Lande T aus, rüsteten auf und machten unseren Startcheck. 

Kaum waren die Seile da, ging es auch schon los. Zuerst ein doppelsitziger Schulungsflug mit Fluglehrer Wolfgang. Etwas Thermik kam und wir rüsteten noch mehr Flieger auf. Schöne Flüge folgten mit teilweise guten thermischen Bedingungen. Viele der Flugschüler fliegen schon allein und zum größten Teil einsitzig in der ASW 28. Sie genossen den Tag für einen längeren Flug und probierten jede Wolke um so lange wie möglich in der Luft zu bleiben. Einige unserer Jugendlichen haben schon die C geflogen und stehen jetzt im letzten Ausbildungsabschnitt.

Viele Starts folgten auf Südwest. Am frühen Nachmittag drehte der Wind und wir mussten umbauen auf Nordwest. Wir zogen die Flieger mit unseren Leppos runter und bauten erneut auf. Einige Piloten flogen am Hang, wie an einer Perlenkette aufgereiht. Steffen hatte einen Flug von zwei Stunden. 

Zum Abschluss flogen noch Felix Krull und Helmut Langer, in der ASK 21. Beide Piloten gönnten sich drei Flüge am Hang. Helmut und Felix fliegen beide in La Motte du Caire /frz. Seealpen, sind Segelfluglehrer und schon seit Jahrzehnten mit dem Segelflugzeug unterwegs. Sie hatten sehr viel Spass bei ihren drei gemeinsamen Flügen.

Inzwischen stand die Sonne knapp über unseren Hügeln. Es wurde kalt und wir packten ein. Im Fliegerlager hatte Heike wieder für uns gekocht und wir konnten uns bei ihr stärken.

Am Abend traf sich noch die Jugendgruppe und sie sprachen noch lange über neue gemeinsame Vorhaben und Projekte.