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Flugsportvereinigung Kassel-Zierenberg e.V.

Fliegen & Fliegen lernen

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Unser Flugbarometer steigt und steigt ...

Der Osterlehrgang ging am letzten Wochenende zu Ende. Einige Flugschüler fuhren am Samstag oder am Sonntag nach Hause. Wir waren im Osterlehrgang eine große Gruppe Flugschüler und Florian, Tobias, Michael und Wolfgang hatten viel zu tun.

An einigen Tagen, während des Lehrganges, zerriss der Wind uns die Thermik oder der Himmel versprach uns mehr als wir unter ihm fanden. Es gab aber auch Tage wo einige lange oben blieben. Wo sie in sehr guter Höhe von über 1000m fliegen konnten.

Am Ostermontag löste Tobias Florian als Fluglehrer ab und übernahm ab diesem Tag die Flugschüler und damit den Lehrgang. Tobias zählte die Teilnehmer, es waren viele dabei und eine Lehrgangswoche lag vor ihm.  Wolfgang war an dem Osterwochenende mit dabei und schulte mit.

Anfangs  hatten wir Platzrundenwetter. Der Wind blies kräftig und die Schwerwinde machten die Windenschlepps nicht einfach. Wir starteten auf Süd/West. Es war auch an diesem Tag recht frisch, ähnlich wie an den anderen Tagen. Abwechselnd setzten sich Tobias und Wolfgang in die ASK 21 und schulten junge Flugschüler oder überprüften sie. Samuel, Fabian und Andreas konnten nach ihrer Überprüfung wieder allein fliegen. Marius, hatte sich ja schon frei geflogen und brauchte auch noch eine Überprüfung mit Wolfgang. Sie starteten und gewannen etwas Höhe über dem Platz. Parallel startete auch Horst und gewann ebenso etwas Thermik. Die Piloten hatten Glück. Sie erreichten über Fuldatal eine Welle und flogen in 1700m. Wolfgang blieb mit Marius anderthalb Stunden in der Luft. Horst flog insgesamt über drei Stunden.

Für Marius war es ein tolles Erlebnis und ein langer Überprüfungsflug und er fliegt jetzt wieder allein.

Zum Saisonauftakt hatten wir 383 Starts und davon sind 235 Schulungsflüge dabei. Tag für Tag gaben wir unser Bestes. Alle Piloten und Flugschüler waren in den ersten beiden Wochen hoch motiviert, wir hatten sehr viel Spaß, haben viel gelacht, sind viel gelaufen und natürlich auch viel geflogen.

Vielen Dank an alle, die den Lehrgang, ob auf der Winde, im Tower und auch so den Flugbetrieb unterstützten, dass es Tage gab und wir mit allen über 100 Starts schafften. Es war eine klasse Zeit und gerade fängt unsere Saison erst an. Wir können uns alle auf eine schöne und gemeinsame Flugsaison freuen.

Frei in der Osterlehrgangswoche

Der Start in die neue Saison fängt immer mit dem Aufrüsten an. Am letzten Wochenende bauten wir mit Stefan auf. 

Der Tower musste zusammen gebaut werden, die beiden Schulungsflieger wurden aufgerüstet und die Hänger mussten aus der neuen Halle raus. Wir hatten viel zu tun, fassten gemeinsam an und hatten in einem guten Team viel Spass und alles geschafft. Darüber freuten wir uns, denn der Lehrgang sollte in der kommenden Woche beginnen und wir fieberten auf das Fliegen, nach einer langen Winterpause hin.

Marius hatte in seiner letzten Schulwoche, vor den Ferien nicht damit gerechnet, dass er in der Osterlehrgangswoche sich frei fliegen wird. Die Wetterprognosen waren nicht gut und alle Flugschüler, die sich angemeldet hatten, waren sich im Vorhinein nicht sicher, dass es reichlich Flugtage geben wird.

Unser Segelfluglehrer Florian Kaiser, hatte auch schon ein Programm für die schlechten Tage.

Die Ferien kamen, die Schüler hatten endlich frei und der erste Lehrgangstag kam und der Himmel riss für uns auf. Damit hatte keiner gerechnet und so freuten wir uns sehr, dass wir die Flieger aus der Halle rollen konnten und eine ASW 28 aufrüsten konnte. 

Wir hatten einen kurzen Weg vom Fliegerlager bis zur Startstelle Süd/Ost. Wir sind bei Sonne, Wolken und sehr kaltem Wetter bis Abends um 19:30 geflogen. Jeder hatte am Abend bis zu vier Flügen geschafft. 

Auch am zweiten Tag blieb der Regen aus und wir starteten auf Süd/West. An diesem Tag hatte Marius den ersten Flug, den zweiten Start mit einer Seilrissübung, mit Florian und hat die Aufgabe super gelöst. Anschließend löste er den Seilerückholer ab und ging auf die Außenwinkerposition. 

Torge war an der Reihe. Auf der Winde saß Lukas und musste an diesem Tag sich von Hans schulen lassen, denn er sollte seine Windenprüfung machen. In unterschiedlichen Höhen, klinkte Segelfluglehrer Florian aus und übte mit den Schülern Startabbruch. Simon hatte nach seiner Seilrissübung noch einen Start und flog an diesem Tag über eine Stunde in 700m. Er war sehr glücklich über diesen schönen Flug.

Am Nachmittag nahm Florian Lukas die Windenprüfung ab. Er hatte an diesem Tag viel zu tun, bei mehreren Startabbrüchen. Marius bekam einen Überprüfungsflug und flog sich anschließend frei. Er hatte eine tollen Flug, das erste Mal allein in der ASK 21 und eine super Landung auf Süd/West.

Alle Flugschüler waren an diesem ersten Flugtagen mit ihrem Saisonauftakt sehr zufrieden. Der dritte Lehrgangstag brachte nun den versprochenen Regen. Aber auch für diesen Tag hatten wir Programm. Für die Winde sind die neuen Seile gekommen. Wir gingen raus und holten die Winde aus der Halle und zogen die neuen Seile auf. Michel saß auf der Winde und zog vorsichtig die Seile auf. Anschließend sind wir mit der Winde und zwei Lepos raus gefahren und haben über die längste Strecke einmal quer über den Platz, die Seile ausgefahren. 

An den Abenden wärmten wir uns am Ofen und Heike stärkte uns mit gutem Essen und erfüllte die Wünsche mit einem Schnitzelabend. Auch sonst hatten wir Zeit in unserem Fliegerlager zusammen zu sitzen und zu reden. 

Der Lehrgang geht noch über eine Woche und wir freuen uns auf schöne, gemeinsame Stunden und Flugtage.

Einsichten bei Minustemperaturen

Gemeinsam wandern im...
...Winter
Flugschüler sind in der...
...Werkstatt aktiv
Fetten der lager
Materialkunde...
...wo die Bremsflüssigkeit ist
Jetzt muss das...
...Hauptrad ausgewechselt werden
Michael erklärt wie es geht
Und beim Einbau wieder sichern
Die Motorschraube vom Duo
Das Dekompressionsventil musste ausgewechselt werden
Michael prüft ob es
...und Bodo hilft ihm
Thomas macht die Feinarbeiten am Duo Discus

Seit einiger Zeit, genau genommen seit Herbstende letzten Jahres, geht so einiges ein und aus, in unserer Werkstatt. Wir sind mitten in der Winterarbeit.

Mit einem heißen Kaffee in der Hand, gehen wir vom Tagungsraum rüber in die Werkstatt. Wir gehen zuerst durch die kalte Halle, wo alle Hänger untergebracht sind und von dort aus führt eine Tür in die Werkstatt. Hier ist es angenehm warm denn die Heizung springt morgens, bevor alle da sind,  automatisch an. Vor uns auf der Werkbank liegt der Arbeitsnachweis, eines jeden einzelnen Flugzeuges, was alles schon fertig ist und was noch gemacht werden muss. Zwei Flugzeuge sind in der Werkstatt. Eine ASW 28 und ein Duo Discus. An der ASW arbeitete Ulli und reparierte die Ecken vom Flieger an der Kupplung. Die 28 bekam eine Metallkante und Ulli musste noch den Harz abschleifen. Thomas Pfeiffer schleifte am Duo einen Kratzer weg und erklärte einem jungen Schüler, der neu zu uns gekommen ist, die Technik und den Motor dieses Fliegers. Hier gibt es viel zu lernen, in unserer Werkstatt, das sieht der junge Flugschüler ein.

Zu  den jährlichen Wartungsarbeiten gehören neben der Reinigung und Oberflächenpolitur auch das planmäßige Abschmieren aller Lager, der Bolzen und sonstigen beweglichen Teilen. Neben diesen Arbeiten werden aber auch kleinere Schäden und Reparaturen, die im Flugbetrieb entstanden sind, behoben.

Michael ist technischer Leiter unseres Vereines, er kümmert sich, dass genügend Material für die Ausbesserungsarbeiten vorhanden ist und er koordiniert die zu leistende Arbeit in der Werkstatt. Gemeinsam mit allen Helfern werden neue Ideen überlegt, Vorschläge überdacht und nach sorgfältiger Abwägung werden sie umgesetzt - oder verworfen,  denn Segelfliegerpiloten sind Optimierer.

An diesem Wochenende hatte Stephan Johannes, Vereinsmitglieder und ihre Familien, zu einer Winterwanderung eingeladen. Los ging es ab der Hessenschanze und die Wanderung ging bis in unser Fliegerlager. Unterstützung gab es zwischendurch von Heike und Thomas. Sie organisierten an einem Rastpunkt, beim Herkules, heiße Getränke und für jeden etwas zu Essen. Durch den winterlichen, verschneiten Wald zu laufen, fanden alle sehr schön.

Nächstes Wochenende steht auf unserer Agenda, dass der Duo Discus in den Hänger geräumt wird und die ASG 29 in die Werkstatt gebracht werden kann.

Wie in jedem Jahr hat auch der theoretische Unterricht für die Flugschüler begonnen. In den ersten Blöcken des Unterrichtes werden die Themen Aerodynamik und Technik besprochen. Es werden die allgemeinen, physikalischen Grundlagen erklärt, die beim Segelflug eine Rolle spielen, zum Beispiel die Entstehung, die Wirkungsweise, sowie die Berechnung der Luftkraft sowie ihrer Komponenten. Die Luftkraft ist die gesamte Kraft, die durch anströmende Luft am Flügel erzeugt wird und spaltet sich auf in die Widerstandskraft und die Auftriebskraft. Der Anstellwinkel und der Anströmwinkel eines Segelflugzeuges spielt dabei eine wichtige Rolle, erklärte der Fluglehrer im Schulungsraum. Dabei geht der Fluglehrer auch auf die Beladung und den Schwerpunkt des Segelflugzeuges ein erklärt die Steuerung, die Konstruktion und sprach z. B. über die Stabilität um die Achsen des Segelfliegers.
Dieser Block schließt mit den Ausführungen zu dem Thema Gleitzahl und Geschwindigkeitspolare ab.

Am darauffolgenden Wochenende gab Wolfgang Schwarz, den Schülern eine Präsentation über Triebwerksanlagen und Segelflugzeuge mit Hilfsantrieb.

In den nächsten Blöcken kommt das Thema Navigation und Winddreieck. Theoretisch beschäftigt man sich hier mit der ICAO Karte und legt sich einen Kurs darüber. Die Fluglehrer helfen dann dabei, wie man den Kurs berechnet.