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Flugsportvereinigung Kassel-Zierenberg e.V.

Fliegen & Fliegen lernen

  • Aktuelles

Sunrise – Sonnenaufgang über dem Dörnberg

Ausräumen
Es ist noch ziemlich dunkel
Ein Konvoi zieht nach Süd/West
Die ersten...
...Strahlen
Der erste Start 5:05
Auch für Werner ein nicht alltägliches Erlebnis
Tobias in der ASK 21 in
Über den...
Wolken...
...waren wir
Morgenstimmung...
...über unserem Dörnberg
Heike brachte uns das Frühstück

Am letzten Samstag, brannte im Fliegerlager schon um 4:00 Uhr das Licht. Zu dieser frühen Stunde gab Michael Leismann den teilnehmenden Piloten, ein Briefing für das Sunrise-Fliegen. Die Wetterlage an diesem Morgen, war gut. Wir sollten zügig die Flieger aus dem Hangar holen, sagte Michael, damit wir pünktlich zum Sonnenaufgang starten können, aber wegen der Dunkelheit, sollten wir sehr sorgsam sein. In den Hallen mussten wir das Licht anmachen und auch die Lepofahrer brauchten Licht. Der Dörnberg war noch tief umhüllt von dem fast nachtschwarzen Himmel. Wir zogen unsere Flieger durch diese dunkele Welt zur Startstelle Süd/West. Von weitem sah man nur die Umrisse einer langen Kolonne, über den Berg ziehen. Durch unsere Lichter, an den Fahrzeugen, war die Kuh Herde leicht irritiert und sie kreuzten ständig unsere Wege.  Wir bauten auf der Start- und Landestelle Süd/West auf. Am Horizont kamen die ersten Sonnenstrahlen zaghaft zum Vorschein, denn sie wurden zum Teil von Wolken verdeckt. Um 5:05 Uhr war der erste Flieger startbereit und mit Tobias und Christiane besetzt. Es war der er erste Flug, der Sonne entgegen. Der zweite Start war direkt dahinter, mit Max und Michel und Aaron startete in der ASW 28. Einer nach dem anderen kam in die Flieger, damit jeder die Chance hatte, am Horizont die aufgehende Sonne zu beobachten. Viele Piloten waren beeindruckt von der schönen Atmosphäre, von dem tollen Licht, an diesem Morgen.

Zwischendurch machten wir eine Pause, weil, durch die labilen Luftmassen zog der morgendliche Dunst über unseren Dörnberg. Eine Belohnung für unseren frühen Einsatz, brachte uns Heike, ein super leckeres Frühstück. Durch den warmen Kaffee aufgewärmt, sind wir noch ein paar Mal gestartet und zum Teil über den Wolken geflogen, die tief unter uns, über unsere Hügel zogen. Jeder saß zwei Mal im Flieger, nur die, die länger am Hang geflogen sind, sind einmal geflogen.

Es war ein tolles Erlebnis und es wird auch bestimmt nicht das letzte Sunrise-Fliegen gewesen sein.

Wolkentürme, blauer Himmel und Schulungsflüge

Leon wird in unserer...
...Winde ausgebildet
Flugschüler Michel und Hendrik
Florian erklärt Filip Techniken des Segelfluges
Hendrik und Jörn
Michel im Landeanflug...
...und landet
Kevin fliegt einen Gast
Yannik macht sich fertig
Modellbaulehrer Kalle und seine ehemaligen Schüler
Blick zum Horizont...
...und der Himmel bleibt über uns uns blau
Wind aus Nordost
Sie braucht keine Startfreigabe
Aaron hat die Chance für das letzte Seil
 

Junge Flugschüler sitzen um den runden Tisch im Fliegerlager und hören ihrem Segelfluglehrer Florian Kaiser beim Briefing zu. Florian liest den Segelflugwetterbericht vor und erklärt, wir liegen im Einflussbereich einer lang gestreckten Tiefdruckzone, die vom Nordatlantik bis nach Südosteuropa reicht. Dabei bleibt feuchte und mäßig warme Luft wetterbestimmend. Wir sollten das Wetter gut im Auge behalten, aber die Prognosen für unser Gebiet, für diesen Tag, seien gar nicht so schlecht. 

Wir freuen uns, dass wir wieder fliegen können und gehen raus. Heute haben wir es nicht weit zur Startstell Nordost und können die Flugzeuge ohne Lepo an den Start rollen. Hendrik macht sich fertig, für den ersten Start. Er fliegt zu erst mit unserem Segelfluglehrer, zur Überprüfung für die neue Startstelle und danach saß er allein in der ASK 21. Er flog schön über unseren Dörnberg, meldete sich zur Position und landete wieder. 

Anschließend konnte sich Filip in den Flieger setzen. Er hat gerade erst angefangen und fliegt noch mit Segelfluglehrer. Auch er hatte drei schöne Flüge über unsere Hügel. Einen neuen Schnupperschüler hatten wir auch dabei und er war ganz begeistert von den schönen Flügen und versprach auf jeden Fall wieder zu kommen.

Zwischendurch meldete der Außenwinker, dass sich Kühe auf den Weg machten und sie könnten über unsere Startstrecke laufen. Das heißt für uns los und Kühe treiben. Das geht manchmal etwas schwerfällig, klappt aber meistens ganz gut und sie ziehen wieder ab. 

In der ASW 28 konnte sich Aaron fertig machen. Er wurde am Seil eingeklinkt und konzentrierte sich auf seinen Start. "Seil straff"...Frei... Aaron startete, klinkte oben aus, erwischte etwas Thermik und flog längere Zeit. Glücklich über diesen und mehrere schöne Flüge freute er sich. Yannik, Leon, flogen auch in der ASW 28. Sie sind im letzten Ausbildungsabschnitt und bereiten sich auf ihre Lizenz vor.

Kevin Thomas hatte zwischendurch einen Gastflug. Einmal über dem Dörnberg zu fliegen, fand er als ein ganz großartiges Erlebnis. Anschließend durfte er noch mit im Lepo zum Start fahren, während der Flieger am Schlepp war.

Immer wieder ging unser Blick Richtung Himmel, aber der Himmel über uns, blieb frei. Die Front blieb stationär, in sicherer Entfernung, weit von uns weg. 

Am Abend räumten wir ein. Die Kühe kamen noch einmal im Galopp und strömten Richtung Halle. Das konnten wir aber gut verhindern und wir trieben sie Richtung Helfensteine. Zum Schluss wurden unsere Flieger noch gut geputzt und wir konnten die Halle schließen. Jetzt ging es in das Fliegerlager, noch die Abendsonne genießen und mal schauen was Heike heute für uns gekocht hat. Schön war es wieder, unser gemeinsamer Flugtag.

Wechselndes Wetterspiel

Die Winde macht sich auf den Weg
Noch ist de E2 am Start
Horst ist Flugleiter
Paul freut sich auf einen schönen Flug
Schulungsflug Tobias Kill und Simon Schröder
Am Windenseil und ab in die Luft
Bodo und Tobias
Fluglehrer Florian Kaiser und Klaus Viehmann
Lukas hat auch...
...große Lust zu Fliegen
Aaron und Hendrik warten auf ihre Flieger
Otto genießt das Fliegerleben
Beim Überlandflug...
Blick über die Wolken
Kevin liest seine Strecke aus
Eine Pause
Die Kühe müssen die Landebahn verlassen
Immer wieder ein...
...Blick zum Himmel
Der Tag ist zu Ende

Las man am Abend den Segelflugwetterbericht, kam schon der Hinweis für den kommenden Tag, dass es zu Überentwicklungen kommen kann und dass am Nachmittag Gewitter entstehen können.  

Am letzten Donnerstagmorgen stand die Sonne über dem Dörnberg. Ein langes Wochenende stand uns bevor und an diesem Morgen, zeigte sich der Himmel von seiner freundlichen Seite. Im Fliegerlager saßen viele Piloten und warteten auf das Briefing. Am Ende des Briefings kam noch einmal der Satz: "Wir müssen auf das Wetter achten, aber jetzt können wir erst einmal rausgehen."

Alle Flieger kamen mit raus und es hatte sich gelohnt. Der Himmel über dem Dörnberg war wolkenlos. Jeder Pilot wartete auf einen Hinweis, auf ein kleines Wölkchen, auf die Thermik und sie kam. Kaum waren alle unsere Flieger in der Luft, kreisten schon fünf Flieger im Bart. Kevin Thomas und Christian Ditzel schafften über 250 km, Stefan Johannes einmal über 230 km und einmal über 225 km. Insgesamt wurden bei den Überlandflügen, am Wochenende über 1106 km geflogen.

Während nun die einen sich auf den Weg in Richtung Westen machten, ging es für die Flugschüler im Programm weiter. Am Anfang zeigte sich über dem Dörnberg sehr gute Thermik. Später am Mittag ließ sie nach und man konnte sich gerade mal fünf bis zehn Minuten in der Luft halten. Hing man nun am Seil, klinkte oben aus, versucht man eine Wolke zu erwischen und fing an zu kurbeln. Manchmal ging es gut, man hatte gutes Steigen, manchmal klappte es nicht und man meldete sich wieder zur Landung.

Der Windenfahrer, Moritz Kaiser und Windenanwärter Paul Post, hatten über den Tag hinweg gut zu tun. Denn durch die kurzen Flüge, waren alle gleich wieder am Start und am Seil.

Gegen späten Nachmittag, ließ die Thermik nach und alle Flieger kamen gut zurück. Zuerst werden die Strecken ausgelesen und anschließend werden die Flieger zum Teil in die Hänger gepackt und zum Lager gefahren. Im Lager trifft man sich wieder im Vorraum von unserem Büro und erzählt werden dann die schönen Flugerlebnisse. Der Abschluss ist dann das gemeinsame Abendessen und Heike und Thomas sorgen dafür, dass es super schmeckt.