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Flugsportvereinigung Kassel-Zierenberg e.V.

Fliegen & Fliegen lernen

  • Aktuelles

Glanzvolle Aussichten

Die Flächen der ASW 28...
...kommen in die Werkstatt
Profiarbeit an den Flächen der E5
Aaron baut das Hauptrad aus
Hendrik und Jörn polieren die Flächen
Michael gibt Aaron einen guten Rat
Noch ist sie Aufgebockt
Glänzende...
...Aussichten
Ein schmuckes Bäumchen
Viele Geschenke zum...
...Wichteln
Erst ein Gedicht...
...für den...
...Nikolaus...
...dann gab es die Geschenke

Vor etwa fünf Wochen haben wir unserer Flieger abgerüstet und seitdem stehen sie in ihren Hängern und warten auf ihren Wartungstermin in der Werkstatt, außer der ASK 21, die ist schon fast fertig.

Am Samstagmorgen saßen wir in unserem Tagungsraum, um den runden Tisch. Vor uns standen frisch gebrühte Kaffees und wir unterhielten uns über alle möglichen weltlichen Themen. Heike kam zwischendurch aus der Küche und fragte uns, wer zu Mittag etwas essen möchte. Nicht nur die Werkstatt macht uns hungrig, sondern ihr gutes Essen macht uns Appetit. Wir bestellten bei ihr unsere Essenswünsche und gingen hinaus in die Werkstatt.

Am Garagentor überlegten wir, wie wir neben dem Rumpf der E5 die Flächen und das Höhenleitwerk der E4 auf Böcken verteilen sollten. Michael erklärte uns, dass das Hauptrad noch einmal ausgebaut werden musste und die E5 noch einen Tag in der Werkstatt bleiben müsste. Aaron hatte sich bereit erklärt, dass zu übernehmen. In der Zwischenzeit koordinierte Tobias mit uns die Arbeiten an der ASW 28. Wir holten die Flächen aus dem Hänger und in den nächsten Stunden waren wir am schrauben, prüfen, waschen und polieren. Während wir die einzelnen Teile bearbeiteten, fragte uns Michael Fragen aus der „Allgemeine Luftfahrzeugkunde“ ab und wenn es mal mit den Antworten nicht so richtig geklappt hatte, dann gab er uns seine Erklärungen. Aus dem Werkstattradio erklang gute Musik und wir merkten erst, als uns der Magen knurrte, dass es Zeit war, mal in der Küche vorbei zu schauen, ob das Essen schon fertig ist. Es war fertig und wir setzten uns gemeinsam um den Tisch und ließen es uns schmecken.

Am Nachmittag gingen wir wieder rüber in die Werkstatt. Das Ergebnis unserer Arbeit ließ sich sehen. Die Flieger zeigten sich im Hochglanz. Aber nicht nur sie zeigen uns glanzvolle Aussichten für das kommende Jahr, wir bekommen zwei neue Flieger dazu. Auf dieses neue fliegerische Erlebnis freuen wir uns jetzt schon. Wir werden auch am 11.02.2017 der Firma Schleicher mal über die Schulter schauen und den Flugzeugbau näher betrachten. Viele schöne Aktionen kommen im neuen Jahr auf uns zu, unter anderem auch ein Sommerlehrgang in Klix.

Das Jahr geht langsam zu Ende, ein paar gemeinsame Unternehmungen haben wir noch, aber wir möchte uns auf diesem Weg schon mal ganz herzlich bei allen Mitgliedern bedanken, die uns in diesem Jahr, mit ihrem Einsatz in den Lehrgängen, an den Wochenendflugtagen, in der Werkstatt, auf dem Dach der Halle, am Solarmobil, bei der Instandsetzung der Winde, bei allen Sanierungsarbeiten, ganz herzlich bedanken. Auch möchten wir uns bei der Heike und bei Thomas bedanken, die uns immer ein gutes Frühstück, Mittag- und Abendessen zubereiten für die leckeren Buffets unserer Feste und an den heißen Sommertagen, uns ein Eis an den Start gebracht hatten.

Wir wünschen euch allen und euren Familien, ein frohes, gesundes und besinnliches Weihnachtsfest. Auch wünschen wir euch für das kommende Jahr 2017, alles Gute, Gesundheit, viel Glück, Zufriedenheit, viele schöne fliegerische und gemeinsame Erlebnisse. 

Gut aufgelegt und reingeschaut

Yannik, Hendrik und Hanna polieren die Flächen
Wolfgang und Conny versinken in den Arbeiten
Der Rumpf ist gedreht...
...und weiter gehts
Das Hauptrad muss ausgebaut werden
Im Nebel versteckt...
...liegt unser Dörnberg
nur weniges kam zum Vorschein
Die Sonne half...
...der tiefen Basis
Wartungsarbeiten am Modellflieger
Florian prüft den Bodenbelag
Horst und Michel setzten die Platten ein
Michael prüft die Schwerpunktkupplung...
... da muss noch dran gearbeitet werden
Das Renovierungsteam...
...hat eine hervorragende Arbeit geleistet
 

Am Samstagmorgen saß eine Gruppe von dreizehn Leuten im Tagungsraum. Frischer Kaffee stand dampfen vor ihnen auf dem Tisch. Michael gab seine detaillierte Planung für die Werkstatt bekannt und ging sie an diesem Morgen mit allen anwesenden Teilnehmern durch. Am Rumpf von der E 5 musste noch viel gemacht werden, der Hänger musste ausgewaschen und durch den TÜV gebracht werden. Florian hatte auf dem Plan, den Schulungsraum weiter zu sanieren und brauchte ein Team von drei bis vier Leuten. Es meldeten sich Michel, Samuel und Horst. 

Nachdem der Plan für diesen Tag feststand, verschwanden beide Gruppen, die einen blieben im Haupthaus und die anderen gingen rüber in die Werkstatt.

In dem Schulungsraum hatte Tobias eine Ausgleichs- und Dämmschüttung auf den Boden aufgebracht. Nun musste Florian mit seinem Team die Platten auf die Schüttung sauber verlegen. In den Längen mussten die Platten passend zurecht geschnitten werden und Florian nahm die große Wasserwage und prüfte den Boden, ob alles in der waagerechten war.

Yannik machte sich draußen gleich an die Arbeit und wusch den Hänger von innen aus. Michael musste noch einiges Organisieren. Jeder hatte eine Frage, wie mache ich dies, wo steht das usw. Man sah ihn in der Werkstatt, über den Hof laufen und überall. Als Yannik mit dem Innenraum des Hängers fertig war, er blitzte wie neu, kam Michael und hängte ihn an sein Fahrzeug. Samuel erklärte sich bereit und fuhr mit Michael mit. Erst durch die Waschanlage und anschließend zum TÜV.

In der Zwischenzeit ging es in der Werkstatt los, einige waren dabei, die Flächen fertig zu polieren. Wolfgang machte sich an dem Innenraum der E 5 zu schaffen, an das Abschmieren aller Lager und prüfte die Bolzen und sowie alle sonstigen beweglichen Teilen. Neben diesen Arbeiten werden aber auch kleinere Schäden und Reparaturen, die im Flugbetrieb entstanden sind, behoben. Der Rumpf wurde gedreht und wieder auf den Böcken abgelegt. Nun machten sich Yannik und Hendrik an dem Hauptrad zu schaffen. Die Bremsen mussten gelöst werden, das Rad vom Dreck befreit werden und ausgebaut werden.

Als der Hunger uns in die Mittagspause trieb, hatten Heike und Thomas für unsere Stärkung schon vorgesorgt. Wir saßen zusammen am Tisch. Das Team, das im Schulungsraum arbeitete, war von weißem Staub ihrer Arbeiten bedeckt. Wir, die aus der Werkstatt kamen, hatten Farbe oder Wachs an den Fingern. Aber was macht das schon, uns ging es gut und wir hatten Spaß.

Bis zum späten Nachmittag hatten wir gearbeitet. Der Fußboden im Schulungsraum war am Sonntagmittag fertig geworden und in der Werkstatt werden die Wartungsarbeiten an der E 5 am kommenden Wochenende abgeschlossen sein. Wir konnten zufrieden, denn wir hatten viel bewegt.

An einem Novembertag

Der Aufstieg...
...angurten...
...Lagebesprechung...
...alles sicher, alles fest...
...und Aaron ist schon oben...
...und der Windsack ist ab
Vorbereitung für den Auseinanderbau
Winterliche Spuren
Lagebesprechung, das Dach muss ab
...nicht ganz einfach...
...aber schon passiert
Die Verstauung eines Towers
Die Autobatterien müssen raus...
...und die Hänger...
...in die Halle
Perfekt, noch ein Hänger muss rein
Prüfung des Daches
 

Der November hat begonnen und so wie dieser Monat nun mal ist, zeigte er sich von Anfang an nur grau und regnerisch und das seit Tagen, an einem Stück.  Am Samstagmorgen schaute Julian aus seinem Fenster. Es war der erste Tag in dieser Woche, an dem es keine grauen Wolken gab, an dem das Blau des Himmels zu sehen war und die Sonne schien. Was auf dem Plan für diesen Tag stand, wusste Julian schon, als er auf den Dörnberg fuhr. In einer Mail an alle hatte Uwe, im Voraus geschrieben, dass die Flieger abgerüstet werden sollen. Der Boden glitzerte weiß, es hatte gefroren. Obwohl die Sonne schien, war es sehr kalt geworden. Als Julian im Fliegerlager ankam, wurden gerade die ersten Tore geöffnet. Im Gemeinschaftsraum saßen schon einige und Uwe war an seiner Liste, wer welche Aufgaben heute übernimmt.

Die erste Gruppe fuhr mit dem Leppo auf die Kuppe. Hier oben war der Wind bitterkalt und er biss uns in das Gesicht. Aaron zog sich die Gurte an, kletterte auf den Mast, löste den Windsack und ließ ihn zu uns runter. Anschließend fettete er noch das Gewinde. Als er wieder herunter kam, waren seine Hände eiskalt und er verstaute sie tief in seine Jacke.

Wir fuhren wieder runter zur Halle. Auf der Halle standen Wolfgang und Klaus-Peter und suchten nach der undichten Stelle unter den Solarmodulen. Um die Ecke kam der Leppo mit dem Tower. Tobias koordinierte den Auseinanderbau des Towers und wie die Reihenfolge von Hängern und Tower in der Halle untergestellt wird. Das Dach des Towers abzunehmen ist jedes Jahr eine große Gemeinschaftsaufgabe. In der Regel arbeiten hier acht bis zehn Leute zusammen. 

In der Zwischenzeit machten sich Kevin, Hendrik und Aaron daran, die Batterien aus den Leppos zu bauen und in die Werkstatt zu bringen. Wenig Licht und die Kälte, machte den Jungs etwas zu schaffen, aber bis zu Mittag waren alle Batterien ausgebaut.

Unten vor der Halle waren Christian, Tobias, Samuel, Hendrik und Julian dabei, die Hänger unterzustellen. Das war erst einmal die letzte Aktion vor der Mittagspause, denn die kalte Luft, die viele Bewegung hat uns alle hungrig gemacht. Wir stiefelten Richtung Haupthaus und der gute Geruch aus Heikes Küche kam uns schon verlockend im Flur entgegen. Gans mit Rotkohl, zum Nachtisch Kuchen und Tiramisu stand auf dem Speiseplan. Es tat uns nicht nur gut, sondern war auch einfach köstlich.

Ab der nächsten Woche werden wir uns dann in der Werkstatt wieder treffen, denn Michael hat uns eine Liste zugeschickt für die Einteilung der Werkstatttermine.