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Flugsportvereinigung Kassel-Zierenberg e.V.

Fliegen & Fliegen lernen

  • Aktuelles

Gut aufgelegt und reingeschaut

Yannik, Hendrik und Hanna polieren die Flächen
Wolfgang und Conny versinken in den Arbeiten
Der Rumpf ist gedreht...
...und weiter gehts
Das Hauptrad muss ausgebaut werden
Im Nebel versteckt...
...liegt unser Dörnberg
nur weniges kam zum Vorschein
Die Sonne half...
...der tiefen Basis
Wartungsarbeiten am Modellflieger
Florian prüft den Bodenbelag
Horst und Michel setzten die Platten ein
Michael prüft die Schwerpunktkupplung...
... da muss noch dran gearbeitet werden
Das Renovierungsteam...
...hat eine hervorragende Arbeit geleistet
 

Am Samstagmorgen saß eine Gruppe von dreizehn Leuten im Tagungsraum. Frischer Kaffee stand dampfen vor ihnen auf dem Tisch. Michael gab seine detaillierte Planung für die Werkstatt bekannt und ging sie an diesem Morgen mit allen anwesenden Teilnehmern durch. Am Rumpf von der E 5 musste noch viel gemacht werden, der Hänger musste ausgewaschen und durch den TÜV gebracht werden. Florian hatte auf dem Plan, den Schulungsraum weiter zu sanieren und brauchte ein Team von drei bis vier Leuten. Es meldeten sich Michel, Samuel und Horst. 

Nachdem der Plan für diesen Tag feststand, verschwanden beide Gruppen, die einen blieben im Haupthaus und die anderen gingen rüber in die Werkstatt.

In dem Schulungsraum hatte Tobias eine Ausgleichs- und Dämmschüttung auf den Boden aufgebracht. Nun musste Florian mit seinem Team die Platten auf die Schüttung sauber verlegen. In den Längen mussten die Platten passend zurecht geschnitten werden und Florian nahm die große Wasserwage und prüfte den Boden, ob alles in der waagerechten war.

Yannik machte sich draußen gleich an die Arbeit und wusch den Hänger von innen aus. Michael musste noch einiges Organisieren. Jeder hatte eine Frage, wie mache ich dies, wo steht das usw. Man sah ihn in der Werkstatt, über den Hof laufen und überall. Als Yannik mit dem Innenraum des Hängers fertig war, er blitzte wie neu, kam Michael und hängte ihn an sein Fahrzeug. Samuel erklärte sich bereit und fuhr mit Michael mit. Erst durch die Waschanlage und anschließend zum TÜV.

In der Zwischenzeit ging es in der Werkstatt los, einige waren dabei, die Flächen fertig zu polieren. Wolfgang machte sich an dem Innenraum der E 5 zu schaffen, an das Abschmieren aller Lager und prüfte die Bolzen und sowie alle sonstigen beweglichen Teilen. Neben diesen Arbeiten werden aber auch kleinere Schäden und Reparaturen, die im Flugbetrieb entstanden sind, behoben. Der Rumpf wurde gedreht und wieder auf den Böcken abgelegt. Nun machten sich Yannik und Hendrik an dem Hauptrad zu schaffen. Die Bremsen mussten gelöst werden, das Rad vom Dreck befreit werden und ausgebaut werden.

Als der Hunger uns in die Mittagspause trieb, hatten Heike und Thomas für unsere Stärkung schon vorgesorgt. Wir saßen zusammen am Tisch. Das Team, das im Schulungsraum arbeitete, war von weißem Staub ihrer Arbeiten bedeckt. Wir, die aus der Werkstatt kamen, hatten Farbe oder Wachs an den Fingern. Aber was macht das schon, uns ging es gut und wir hatten Spaß.

Bis zum späten Nachmittag hatten wir gearbeitet. Der Fußboden im Schulungsraum war am Sonntagmittag fertig geworden und in der Werkstatt werden die Wartungsarbeiten an der E 5 am kommenden Wochenende abgeschlossen sein. Wir konnten zufrieden, denn wir hatten viel bewegt.

An einem Novembertag

Der Aufstieg...
...angurten...
...Lagebesprechung...
...alles sicher, alles fest...
...und Aaron ist schon oben...
...und der Windsack ist ab
Vorbereitung für den Auseinanderbau
Winterliche Spuren
Lagebesprechung, das Dach muss ab
...nicht ganz einfach...
...aber schon passiert
Die Verstauung eines Towers
Die Autobatterien müssen raus...
...und die Hänger...
...in die Halle
Perfekt, noch ein Hänger muss rein
Prüfung des Daches
 

Der November hat begonnen und so wie dieser Monat nun mal ist, zeigte er sich von Anfang an nur grau und regnerisch und das seit Tagen, an einem Stück.  Am Samstagmorgen schaute Julian aus seinem Fenster. Es war der erste Tag in dieser Woche, an dem es keine grauen Wolken gab, an dem das Blau des Himmels zu sehen war und die Sonne schien. Was auf dem Plan für diesen Tag stand, wusste Julian schon, als er auf den Dörnberg fuhr. In einer Mail an alle hatte Uwe, im Voraus geschrieben, dass die Flieger abgerüstet werden sollen. Der Boden glitzerte weiß, es hatte gefroren. Obwohl die Sonne schien, war es sehr kalt geworden. Als Julian im Fliegerlager ankam, wurden gerade die ersten Tore geöffnet. Im Gemeinschaftsraum saßen schon einige und Uwe war an seiner Liste, wer welche Aufgaben heute übernimmt.

Die erste Gruppe fuhr mit dem Leppo auf die Kuppe. Hier oben war der Wind bitterkalt und er biss uns in das Gesicht. Aaron zog sich die Gurte an, kletterte auf den Mast, löste den Windsack und ließ ihn zu uns runter. Anschließend fettete er noch das Gewinde. Als er wieder herunter kam, waren seine Hände eiskalt und er verstaute sie tief in seine Jacke.

Wir fuhren wieder runter zur Halle. Auf der Halle standen Wolfgang und Klaus-Peter und suchten nach der undichten Stelle unter den Solarmodulen. Um die Ecke kam der Leppo mit dem Tower. Tobias koordinierte den Auseinanderbau des Towers und wie die Reihenfolge von Hängern und Tower in der Halle untergestellt wird. Das Dach des Towers abzunehmen ist jedes Jahr eine große Gemeinschaftsaufgabe. In der Regel arbeiten hier acht bis zehn Leute zusammen. 

In der Zwischenzeit machten sich Kevin, Hendrik und Aaron daran, die Batterien aus den Leppos zu bauen und in die Werkstatt zu bringen. Wenig Licht und die Kälte, machte den Jungs etwas zu schaffen, aber bis zu Mittag waren alle Batterien ausgebaut.

Unten vor der Halle waren Christian, Tobias, Samuel, Hendrik und Julian dabei, die Hänger unterzustellen. Das war erst einmal die letzte Aktion vor der Mittagspause, denn die kalte Luft, die viele Bewegung hat uns alle hungrig gemacht. Wir stiefelten Richtung Haupthaus und der gute Geruch aus Heikes Küche kam uns schon verlockend im Flur entgegen. Gans mit Rotkohl, zum Nachtisch Kuchen und Tiramisu stand auf dem Speiseplan. Es tat uns nicht nur gut, sondern war auch einfach köstlich.

Ab der nächsten Woche werden wir uns dann in der Werkstatt wieder treffen, denn Michael hat uns eine Liste zugeschickt für die Einteilung der Werkstatttermine. 

Es wird... geht nicht... dann doch... herbstliches Wechselspiel am Himmel

Wir starten auf Süd/West...
...und schon kommt die Sonne
ASK 21 zur Landung
Leon baut den Grill auf...
...einzigartig, einen Grill am Start
Tower einräumen
Die Flieger zurück bringen
ASW 28 und die Libelle
Die letzten Sonnenstrahlen an diesem Tag...
...dann wird es Zeit...
...alles...
...einzuräumen

Als Hendrik am Samstagmorgen aus seinem Fenster sah, hatte er einen Wunsch. Noch ein paar Flüge in diesem Jahr, bevor die Flieger in der Werkstatt gedreht, gewartet und gepflegt werden. Mit diesem Wunsch fuhr er hoch zum Dörnberg und traf sich mit gleichgesinnten im Fliegerlager. Michael, unser Fluglehrer, machte an diesem Morgen das Briefing und der Wetterbericht, versprach uns zwar keine nutzbare Thermik, aber es sollte der Nebel verschwinden und vielleicht noch die Sonne heraus kommen. Michael schaute aus dem Fenster und sagte, jetzt können wir noch nicht raus, die Basis ist noch zu tief.

Michael hatte das Briefing für eine Stunde verschoben. Wir blieben am Tisch sitzen und redeten noch einmal über die vergangenen Lehrgangstage. Welche schönen Flüge wir hatten und wie Yannik im Hänger den Grill rausholte und wir am Start grillen konnten. Alles in allem, war es eine tolle Stimmung, darüber waren wir uns alle einig, wir hatten in diesen Tagen eine wirklich schöne Zeit. Während wir so zusammen hockten kamen die Dämmplatten für den Schulungsraum. Michael sagt, los kommt, wir tragen die Platten rein. Schon stand jeder vor dem Lieferwagen und trug eine nach der anderen in den Tagungsraum. Die Stunde ging schnell herum, Michael prüfte noch einmal die Satellitenbilder, schaute raus und entschied wir können rausgehen.

Thomas, er verpflegt uns wenn Heike nicht da ist, er packte uns noch Proviant und Getränke ein. Wir holten alle Leppos, Tom Tom fuhr die Winde raus, Frank nahm den Tower mit. Wir schlossen unseren Hangar auf, holten die Flieger raus und fuhren sie mit unseren Leppos an die Starstelle Süd/West.

Die Sonne kam heraus und am Himmel wechselte sie sich mit den Wolken ab. Wir starteten und jeder hatte einen schöneren Flug nach dem anderen. Wir hatten an diesem Tag eine Ausklinkhöhe von knapp 400 m. Das Licht der Sonne schien herbstlich, goldgelb in unser Cockpit. Unter uns standen die Bäume im allen Farben. Die Luft war ruhig und wir probierten den Hang und je nachdem flogen wir Richtung Zierenberg, Burghasungen oder über Ehlen.

Einen Gast hatten wir an diesem Tag. Er wollte gern mal ausprobieren wie das Segelfliegen ist. Es hatte ihm super gut gefallen. Die anderen Schüler, Hendrik, Andreas und Leon haben ihm viel erzählt von der Technik und von der Fliegerei. Er war überzeugt und versicherte, dass er auf jeden Fall wieder kommt.

Als der Tag in ein orange bis rot übergeht und die Sonne kurz über unserem Hügel stand, packten wir ein. Wir fuhren unsere Flieger in die Halle, schlossen alles ab und trafen uns noch zum Abendessen im Fliegerlager.